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Applaus für den König von England… der…

Der Besuch von König Charles III. in den Vereinigten Staaten war sowohl in Europa als auch in Amerika ein großer Erfolg.


Mit der ihm eigenen Klasse und dem Humor, zu dem nur die Briten fähig sind – zugleich höflich und bissig, scharfzüngig und taktvoll –, ließ er keine Gelegenheit aus, Donald Trump, der ausnahmsweise einmal durch das Protokoll und seine fast jugendliche Bewunderung für die Monarchie handlungsunfähig war, die Meinung zu sagen.


 


Er erinnerte ihn daran, wie viel die Vereinigten Staaten Europa zu verdanken hatten, einschließlich des hohen Blutzolls im Irak oder in Afghanistan, und würdigte das historische Engagement beider Seiten des Atlantiks für die Menschenrechte, wobei er bekräftigte, dass der Kampf nun bei den Ukrainern liege, die diese US-Regierung ihrem Schicksal überlassen habe.


 


Er erläuterte die Geschichte der Gewaltenteilung und stellte unter dem begeisterten Applaus eines entzückten Kongresses klar, dass diese ein wesentlicher Bestandteil der Demokratie sei, wie die zahlreichen Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs selbst belegten.


 


Er sprach über Multilateralismus, Frieden und internationale Organisationen, die im Zentrum einer Regierung stehen, die diese ablehnt und demütigt.


 


Schließlich versäumte er es nicht, das zu erwähnen, was ihm am Herzen liegt: den unumgänglichen Kampf für die Umwelt vor einem Präsidenten, der dessen Notwendigkeit leugnet.


 


 


 


Die Äußerungen von Charles III. haben einer europäischen Perspektive Ausdruck verliehen, der weltweit zunehmend Gehör findet, während Machtverhältnisse unter den Großmächten zur unvermeidlichen Regel geworden zu sein scheinen.


 


Das kann kein Zufall sein. Im Übrigen hat sich das Vereinigte Königreich in Fragen der Sicherheit und Verteidigung bereits wieder in die europäische Familie integriert und damit auch die Tür für den Studentenaustausch und Kooperationen aller Art wieder geöffnet.


 


Diese europäische Stimme, die nun vom französischen Präsidenten, den Ministerpräsidenten Italiens, Spaniens, Großbritanniens und Polens sowie vom deutschen Bundeskanzler getragen wird, bildet das Gegenstück zu den Äußerungen von D. Trump. Sie wurde im Herzen der amerikanischen Präsidentschaft gehört.


 


Vielleicht wird sie weder den Ton noch die Exzesse ändern?


 


Aber sie bestätigt den europäischen Konsens, ihm nichts zuzugestehen.


 


Bravo für den König von England, der sie verkörpert und ihr neuen Schwung verleiht.


 


Nun gilt es, dies in die Tat umzusetzen.


 

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