Jean-Dominique Giuliani wurde am 5. Februar 1956 geboren. Er absolvierte Studien der Rechts- und Politikwissenschaften, u. a. am Institut d’Etudes politiques in Aix-en-Provence, und war Auditor des Institut des Hautes Etudes de Défense Nationale IHEDN (Institut für Hochschulstudien der Nationalen Verteidigung).
1979 trat er in die Abteilung der Internationalen Beziehungen im Landwirtschaftsministerium ein. Zwei Jahre später wurde er Generalsekretär der Fraktion Union centriste des Senats. 1992 bis 1998 war er Leiter des Kabinetts des Senatspräsidenten René Monory und ab 1995 Vortragender Rat beim Staatsrat. Von diesem Amt trat er freiwillig zurück, um seine Arbeit bei dem Senatspräsidenten frei fortführen zu können.
Jean-Dominique Giuliani war nach 1998 Vorstandsmitglied in der Generaldirektion des Konzerns Taylor Nelson Sofres (TNS Sofres). Im Jahre 2002 gründete er seine eigene internationale Consultingagentur: J-DG.Com International Consultants.
Seit 2000 ist Jean-Dominique Giuliani Präsident der Robert-Schuman-Stiftung. Diese ist eine berühmte französische Denkfabrik, die sich für die Förderung Europas und die europäische Forschung einsetzt.
Jean-Dominique Giuliani ist der Autor von zahlreichen Werken, u.a. Marchands d’influence, les lobbies en France, Le Seuil (1991); Plaidoyer pour l’élargissement und Atlas des nouveaux membres, 2 Bände, Les Notes de la Fondation Robert Schuman (Paris, 2002), Quinze + Dix, le grand élargissement, Albin Michel (Paris, 2003) ; L’élargissement de l’Europe, Kollektion Que sais-je ?, PUF (Paris, 2004) ; Un Européen très pressé, Mai 2008 beim Verlag Editions du Moment ; « les 100 mots de l’Europe » with Jean-Paul Betbèze, PUF, collection « Que sais-je ? », Paris, (May 2011).
Aufgrund seiner Expertise zu europäischen Fragen veröffentlicht er regelmäßig Artikel. Er nimmt auch an zahlreichen Konferenzen teil.
Chevalier de la Légion d'Honneur (Ritter der Ehrenlegion)
Offizier des Ordens des Verdienstordens der Republik Französisch
Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
Gediminas-Orden Litauen
Nationaler Verdienstorden Rumäniens